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Extension der Wirbelsäule

27. Feb.
2 Min. Lesezeit


Die Halswirbelsäule (HWS):

Hier ist Kontrolle notwendig, damit der Kopf nicht einfach in den Nacken fällt. Der Nacken bleibt hier lang und dient als Verlängerung der  BWS.


Die Brustwirbelsäule (BWS) ist der Drehpunkt in einer gesunden Rückenbeuge. Sie ist deutlich unbeweglicher, da sie von Natur aus eher zur Rundung neigt und muss deshalb aktiv angesteuert werden.


Lendenwirbelsäule (LWS) ist von Natur aus sehr beweglich (Hohlkreuz) deshalb ist hier Kontrolle unabdingbar, um nicht nur in der Lendenwirbelsäule einzuknicken. Die Ansteuerung der  Bauchmuskulatur schützt die LWS damit hier nicht die gesamte Last getragen wird.


BWS-Aktivierung:

Brustöffnung

Das Sternoclaviculargelenk ermöglichst eine Rückwärtsrotation des Schlüsselbeins, so können die schultern nach hinten unten sinken und schafft den nötigen Raum um das Brustbein nach vorne oben anheben zu können. 


Schulterblatt (Retraction und Depression):

das Scapulothorakalgelenk ermöglicht, dass die Schulterblätter aktiv in eine Retraktion und Depression (angesteuert durch Trapezius unterer Teil und Rhomboidei) gebracht werden kann. Dadurch kann die Wirbelsäule überhaupt in die Extension gelangen. 


Außenrotation:

Im Glenohumeralgelenk arbeitest du in deine Außenrotation und kannst somit die vordere Brustmuskulatur dehnen und die Extension in der BWS unterstützen.


Extension der Brustwirbelsäule 

Sie wird durch den Rückenstrecker gestreckt



HWS-Kontrolle:

Um nicht in den Nacken zu fallen, ist es das Ziel die HWS als Verlängerung der BWS zu sehen. Die tiefen Halsbeuger sollten gekräftigt werden, sie werden dann wie eine Art inneres Korsett fungieren. 


Stell dir vor du möchtest ein Doppelkinn machen und es sanft nach hinten, dadurch wird die HWS länger und die Wirbelgelenke entlastet. Du kannst deine HWS stärken, indem du Übungen machst bei denen du deinen Kopf in der Schwerkraft hältst. 


Wenn du schwer Atmen kannst oder Schwindel spürst ist es ein Zeichen dass die Arteria Vertebralis komprimiert wird. 

LWS-Kontrolle:

Durch eine Aktive Bauchmuskulatur wird dein Becken stabil gehalten und vermieden, dass dein Becken unkontrolliert nach vorne kippst (Hohlkreuz). 


Die Position des Beckens in Richtung Posterior Pelvic Tilt schafft dir Länge in der LWS. 


Des Weiteren ist eine aktivierte Hüftstreckung unabdingbar. Es handelt sich um ein wichtiger Schutzmechanismus für deinen unteren Rücken. Wenn diese nicht richtig aktiviert ist, kompensiert die LWS alles aus.




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